Donnerstag, 4. Dezember 2014

Bootstour auf Ko Phi Phi & regnerisches Khao Lak

Erstmal mussten wir von Ko Samui mit der Fähre wieder aufs Festland um von dort aus wieder mit Bus und Fähre nach Ko Phi Phi zu kommen. Ich wusste nicht viel über Ko Phi Phi nur das es dort den legendären Maya Beach aus dem Film „The Beach“ geben soll. Diesmal hatten wir keine Unterkunft im Voraus gebucht und so schauten wir uns direkt um als wir ankamen. Wir besichtigten 5 Zimmer und fanden ein recht Gutes mit Air Con für 8,50€ pro Person pro Nacht! Abends gingen wir dann noch Essen und buchten uns eine Bootstour die uns zu den anderen Inseln und „Attraktionen“ bringt. Bevor das aber anstand machten wir einen Tag vor der Tour einen schönen Strandtag, eigentlich auch unser erste Richtiger. Wir mussten eine halbe Stunde durch die Insel laufen um an den Long Beach zu kommen. Recht schön war er aber jetzt auch nichts wirklich besonders. Der nächste Tag startete recht früh und wir wurden von unserem Tourguide abgeholt. Wir trafen noch die anderen 8 Mitfahrer und dann gings auch schon auf eines der hunderten „Nussschalenboote“. Wir sind 2 mal geschnorchelt und konnten recht viele Fische sehen, die Sicht war diesmal auch klassen besser. Nach kurzem Snack gings auf eine kleine Insel die zu einem Nationalpark gehört. Hier fand ichs allerdings nicht so berauschend, einfach nur komplett überfüllt und der Strand eignete sich jetzt auch nicht so zum Baden, außerdem war wir lediglich 1 Stunde dort – geht also besser! 

Snorkeln bei "Mosquito Island" 

die Insel, die zum Nationalpark gehört


Long Beach, wo wir am Vortag schon waren
Wir machten uns zurück auf den Weg nach Ko Phi Phi wo wir dann nach kurzem Bootswechsel 30 Leute waren, denn nicht jeder hatte die Tagestour gebucht. Erster Stopp war Monkey Beach. Wenn man noch nie Affen in freier Wildbahn gesehen hat dann wars vielleicht ganz nett aber ansonsten echt alles andere als gut. Ein winziger Strandabschnitt mit Bäumen wo die Affen nur so auf die Touris warten und sich füttern lassen. Sehr verdreckt und mein Highlight war die gestohlene Tasche einer Frau, die der Affe einfach mit auf den Baum nahm und halb ausleerte! Tja, selber schuld! :D


Es ging weiter zum nächsten Spot und wir schnorchelten ein drittes Mal. Aber bis auf die Fische die wir schon vorher gesehen hatten gabs hier nicht neues zu Sehen. Dann gings weiter zu meinem persönlichen Highlight auf dieser Tour in eine Lagune. Wenn ich mir Thailand im Kopf vorstelle, fallen mir zu allererst Bilder von grün bewachsenen Felsen ein die aus türkisem Wasser ragen, Bilderbuch eben. Und exakt diese Vorstellung wurde in dieser Lagune Realität. Dieser Ort hatte etwas magisches, diese Farben, diese Stille einfach nur einzigartig. Auch hier hielten wir uns leider nicht was länger auf, da ja noch ein paar andere Orte anstanden. Auf dem Weg zu „The Beach“ zogen sich die Wolken zu und genau in dem Moment als wir in die Bucht fuhren begann es zu regnen. Traumhaftes Wetter bei „The Beach“ kann jeder, Regen muss es sein Freunde! Während es also regnete und es recht windig war, plantschte ich im warmen Wasser, währenddessen der kalte Regen auf einen prasselte, geht schlechter muss ich gestehen. Wie es das Schicksal dann so wollte hörte es sofort auf zu regnen und die Sonne kam raus als wir ins Boot gestiegen sind, tja so kann das manchmal sein! Der Maya Beach ist wirklich nicht schlecht und die Kulisse ist echt der Hammer aber ich würde den Strand jetzt nicht zu meinen Favourites zählen, er ist einfach komplett überfüllt mit Touris und ich habe schon deutlich schönere Strände gesehen. 

Bootsjunge in seinem Element
3. Snorchel Spot

die Lagune


bekannt aus "The Beach"
Mitten auf dem Meer schauten wir uns den Sonnenuntergang an, den wir allerdings nur so halb mitbekamen, da es zu wolkig war. Bevor es dann zurück nach Ko Phi Phi ging, stand noch leuchtendes Plankton auf der Liste. Wir fuhren in eine kleine Bucht umgeben von Felssteinen und sprangen ins Wasser. Ein kleiner Adrenalinkick war es dann schon, im Stockdunkeln neben dem Boot zu schwimmen. Wann man jetzt unter Wasser schnell Bewegungen machte, konnte man das leuchtende Plankton sehen. Wir hatten uns das Ganze ein wenig spektakulärer und intensiver vorgestellt, denn man konnte eigentlich nur ein paar kleine Funken sehen, aber trotzdem coole Sache! Es ging nun zurück zur Insel und wir waren einfach nur komplett müde vom ganzen Tag. Das Lustige an der Rückfahrt waren noch die hohen Wellen, die gegen das kleine Boot klatschten und die Hälfte der Leute wurden komplett nass. Da ich in der 1. Reihe saß blieb mir das auch nicht erspart, glücklicherweise, denn das warme Wasser tat bei dem Wind und Regen echt gut! 
Recht gut vom Vortag erholt machten wir uns gegen Vormittag auf zu einem Aussichtspunkt. Die Sonne kam leider nicht raus aber es war schon anstrengend genug zum Viewpoint zu gelangen. Ohne Sonne sah es nicht ganz so entzückend aus aber es hatte sich trotzdem gelohnt. Wir trafen dort oben außerdem noch Melli und Pascal, mit denen wir spontan den Tag am Strand verbrachten, ehe es Abends durch verschiedenen Bars ging und wir an einem Strandclub endeten. Auf dem Höhepunkt unserer Stimmung folgte jedoch um 2:30 Uhr das frühzeitige Ende des Abends, da es auf Ko Phi Phi eine Sperrstunde gibt die auch überall eingehalten wird und so stoppten sie die Musik sogar einfach mitten im Lied. Es ging zurück ins Hotel und da es am nächsten Tag durchgehend regnete blieben wir eigentlich den ganzen Tag auf unserem Zimmer. Dieses Szenario sollten wir in den nächsten Tagen leider öfters haben wie sich rausstellte.



Den nächsten Halt entschieden wir in Khao Lak zu machen. Ein Urlaubsparadies nicht unweit vom Dschungel. Viel habe ich leider nicht zu erzählen, es hat die meiste Zeit leider geregnet und wir hockten auf unserem Zimmer. Annika gings zudem 2 Tage lang nicht so besonders und als das Wetter dann doch einmal mitspielte besuchten wir einen Wasserfall und ein paar Stunden am Strand waren auch noch drin. Nach langer langer Zeit, ich kann mich ernsthaft nicht an das letzte Mal erinnern, ergab sich auf Grund verschiedener deutscher Bars die Möglichkeit, endlich mal wieder Fußball zu gucken und das nicht auf meinem Laptop! Wie sich rausstellte sollte ich das besser sein lassen, denn erfolgreich hat Borussia nun mal nicht gespielt. Wir wollten eigentlich noch eine Dschungeltour machen aber diese Tour war leider ausgebucht. Auch wenn das Wetter mitgespielt hätte, wäre ich nicht so begeistert von Khao Lak gewesen. Als Urlaubsort auch nicht wirklich gut geeignet, da alles ein bisschen voneinander entfernt ist und der Strand war jetzt auch "nur" in Ordnung. Mein Fazit zu Khao Lak ist also nicht das Beste. 

 Vorher...



Und dann nachher:




Unsere Tour sollte weiter gehen, diesmal in den Norden Thailands. Wir hatten uns einen Flug gebucht und es ging per Minivan 3 Stunden lang zum nächsten Flughafen in Krabi. Da es allerdings nur einen Minivan-Service am morgen gab und unser Flug recht spät Abends ging, blieb uns keine andere Möglichkeit als 9 Stunden am Flughafen zu verbringen. Was macht man also 9 Stunden am Flughafen mögt ihr euch wohl fragen? Also die meiste Zeit hängst du natürlich am Handy oder Laptop rum und versuchst dir mit irgendeinem Kram die Zeit zu vertreiben. Ich allerdings habe da noch etwas anderes gemacht. Etwas großes, richtungsweisendes. Etwas was sich nach all der Zeit sehr schwer anfühlte. Mein Blutdruck stieg. Ich wurde aufgeregt. Eigentlich hätte ich ein Schnaps gebraucht. Dann tat ich es, ich traf eine Entscheidung!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen